Die Entstehung des Hörbuchs – Teil 2

Nach Abschluss der Aufnahmen mit Doris Wolters in Freiburg ging es weiter Richtung Bayern. Das Tonstudio Schloss Seefeld liegt idyllisch eine halbe Autostunde westlich von München am Pilsensee. Johannes Steck betreibt mit seinem Geschäftspartner, dem Tontechniker Tom Klenner, in dem Schloss der Grafen von Toerring ein Tonstudio. Hier steht modernste Technik inmitten historischer Mauern. Steck genießt diese besondere Umgebung und lässt sich von ihr für seine Vortragskunst inspirieren. Die Voraussetzungen für die Aufnahmen mit ihm waren also bestens. Doch zunächst musste einige Vorarbeit geleistet werden: Tom Klenner lud die Audiodateien der Badener auf seinen Rechner. Ein wichtiger Arbeitsschritt, um später sicherzustellen, dass das gesamte Material in Bezug auf Lautstärke und Klang harmoniert.

Nach Ankunft von Regisseurin Corinna Zimber, hieß es dann, «Aufnahme läuft». Auch dieses Mal stand gleich am Anfang eine anspruchsvolle Szene: Eingangs Kapitel 2 wehrt sich Daniel Snitker, der amtierende Faktor von Dejima, lautstark gegen die Korruptionsvorwürfe seines Nachfolgers Unico Vorstenbosch. Sekretär Jacob de Zoet gerät zwischen die Fronten … Johannes Steck erzählt spannend und nuancenreich:

Hörprobe «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet»

Natürlich war dies nur der Auftakt. Es folgten weitere Studiotage mit hochkonzentrierter Arbeit und dem einen oder anderen Kaffee. Danach widmete sich Tom Klenner dem Schnitt und fügte die Sprachaufnahmen aus Freiburg und Seefeld zusammen. Erst an diesem Punkt nahm die Produktion ihre endgültige Form an. Klenner montierte die Dateien mit der Stimme von Doris Wolters in die Lesung von Johannes Steck. Die Vorfreude auf das Ergebnis war bei uns im AUDIOBUCH Verlag groß. Und tatsächlich, das Master-Abhören entpuppte sich als ein besonderes Vergnügen. Seit ein paar Tagen wird das Hörbuch mit 6 CDs an den Buchhandel ausgeliefert: Nun mögen die Kunden selbst urteilen!

Johannes Steck bei der Arbeit

Johannes Steck bei der Arbeit

Tonstudio Schloss Seefeld

Tonstudio Schloss Seefeld

Advertisements

Die Covergestaltung

Die Gestaltung des Covers ist eine ganz besondere Aufgabe, mit der wir spezielle Kreativagenturen, Illustratoren oder Kaligraphen beauftragen. Manchmal ist es ein schwieriger Prozess, manchmal ist die Entscheidung schnell gefällt.  Im Fall von David Mitchells neuem Roman «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet» haben wir uns für eine Übernahme des britischen Covers entschieden. Die Illustration von Joe Wilson war einfach zu schön. Unsere Kreativagentur präsentierte viele sehr unterschiedliche Entwürfe, aber so schön diese auch waren, die Dynamik und Einzigartigkeit des Originals hat uns am meisten überzeugt. Die Umschlaggestaltung hebt sich deutlich von gängigen Covern historischer Romane ab. Wie bei der Entwicklung des Werbemotivs verzichten wir auch hier auf klassische japanische Motive und setzen stattdessen auf eine dichte Illustration, die die Enge auf Dejima widerspiegelt und der literarischen Wertigkeit des Buches gerecht wird.

Die Entstehung des Hörbuchs – Teil 1

Das Hörbuch von «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet» erscheint im AUDIOBUCH Verlag. Wir haben uns bei Julian Wollny erkundigt, wie die Produktion des Hörbuches abläuft:

Bei einer Hörbuchproduktion spielt die Frage nach der Besetzung naturgemäß eine entscheidende Rolle. In diesem Fall wurde eine weibliche Stimme für die Szenen mit Aibagawa Orito und eine männliche Stimme für den übrigen Text gesucht. Idealerweise sollten beide Sprecher nicht nur erzählerisches Können, sondern auch viel Erfahrung beim Aufnehmen von Hörbüchern haben. Mit Doris Wolters und Johannes Steck gelang eine Idealbesetzung. Beide Sprecher sind «alte Hasen» am Mikrophon und wurden für ihre Lesungen schon oft ausgezeichnet. Doris Wolters erhielt 2012 den Deutschen Hörbuchpreis für ihre Interpretation von Zsuzsa Bánks Roman «Die hellen Tage». Im selben Jahr kam Johannes Stecks Lesung von Michael Ondaatjes «Katzentisch» auf Platz 1 der HR2-Bestenliste.

Den Anfang machte Doris Wolters. Im Freiburger Studio acoustic media wurden mit Regisseurin Corinna Zimber und Tontechniker Rainer Lenz jene Textpassagen aufgezeichnet, in denen Aibagawa Orito im Mittelpunkt steht. Während der Regisseur die inhaltliche Gestaltung des Textes überwacht, widmet sich der Tontechniker «Plopps», Zischlauten und anderen technischen Details. Schon die Anfangsszene des Buches verlangte hohe Konzentration von allen Beteiligten: Die Hebamme Orito wird zu einem Notfall gerufen. Das Kind der Konkubine Kawasemi droht bei der Geburt zu sterben. …

Doris Wolters

Doris Wolters

Wenn Doris Wolters dies erzählt, klingt das so:

Hörprobe «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet»

Nach dem Abhören wurden die Audiodateien aus Freiburg nach Bayern überspielt. Dort, im Tonstudio Schloss Seefeld, fanden zwei Wochen später die Aufnahmen mit Johannes Steck statt. Mehr dazu im nächsten Beitrag …

Tontechniker Rainer Lenz hört ganz genau hin!

Tontechniker Rainer Lenz hört ganz genau hin

Die Herstellung

Nach der Arbeit am Text, die wir Ihnen in einem Artikel zur Arbeitsweise der Lektorin von «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet» vorgestellt haben, ist der Prozess der Herstellung, also der Gestaltung des Buches, ein wichtiger Arbeitsprozess im Verlag.

Die Optik und die Haptik eines Buch sind sehr wichtig und sollen das Buch stützen und unterstreichen. Die Herstellerin des Buches gibt in diesem Artikel einige Einblicke in die Wahl der Schriften und des Papier:

In der Gestaltung von «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet», vor allem in der Schriftwahl, sollen sich die beiden Pole des Textes widerspiegeln: der historische Roman um die Abenteuer von Jacob de Zoet auf der einen, die Strenge Japans auf der anderen Seite.

Die als Grundschrift eingesetzte Janson, eine holländische Barock-Antiqua (von Miklós Misztótfalusi Kis, 1690), ist dem Schreiben mit der Breitfeder nachempfunden, wodurch ihre Üppigkeit entsteht, und hat durch ihre Schnörkellosigkeit doch eine gewisse Strenge. Die Janson ist auch in großen Textmengen sehr gut lesbar, sie ist kräftig, ohne grob zu wirken.

Mit der Windrose in den Überschriften und als Gliederungsstern wird, passend zu den Illustrationen im Text, die seefahrerische Seite der Geschichte aufgegriffen.

Das Textpapier, holzfreies und FSC-zertifiziertes Werkdruckpapier mit 1,75-fachem Volumen, hat eine leicht gelbliche Färbung. Im Gegensatz zu hochweißen Papieren wird der Kontrast leicht zurückgenommen, weicher, und die schwarz gedruckte Schrift ist angenehm zu lesen. Die Haptik des leicht volumigen Werkdruckpapiers ist weicher als die von gestrichenen (z.B. Zeitschriften-) Papieren.

Schon beim Öffnen des Buches wird der Leser mit dem auf Vor- und Nachsatz gedruckten Wellenmotiv auf den Roman eingestimmt.

Das Lektorat

Die Arbeit, die Übersetzer und Lektoren leisten, wird selten öffentlich dokumentiert. Im besten Fall freut sich der Leser über einen gut lesbaren, stimmigen Text, der den Ton des Originals trifft und auch in der anderen Sprache «funktioniert». Wir möchten Ihnen gern ein bisschen genauer zeigen, was es heißt, einen Text ins Deutsche zu übersetzen. Die Lektorin von «Die tausend Herbste des Jacob de Zoet» gibt uns einen Einblick in ihre Arbeitsweise:

Meistens (und lieber) redigiere ich eine Übersetzung auf Papier, lasse meine Anmerkungen und Fragen auf einer extra Liste mitlaufen, die ich dem Übersetzer dann als Datei schicke, zusätzlich zur kopierten, redigierten Papierform. Er sieht sich die Redaktion an, wir sprechen sie durch und kommen dabei oft gemeinsam auf dritte Lösungen oder Formulierungen. Die endgültigen Änderungen gebe ich in die Datei ein, die der Verlag bekommt.

In diesem Fall – da das Manuskript umfangreich und die zur Verfügung stehende Zeit knapp war – habe ich die Übersetzung gleich am Bildschirm redigiert. Der Übersetzer hatte in seine Datei bereits Hinweise und Anmerkungen (Fragen, Unklarheiten, Besonderheiten etc.) für mich einfließen lassen, auf die ich reagieren konnte. Meine Anmerkungen und Vorschläge habe ich mittels der Kommentarfunktion eingearbeitet, auf die er wiederum – auch in den Kommentaren – geantwortet hat. So hatten wir eine schriftliche Auseinandersetzung mit dem Text und konnten nicht unerheblich Zeit sparen.

Mitchell hat in diesem historischen Roman wahnsinnig viele Fakten verarbeitet, die mittels Recherche nachvollzogen (oder überhaupt erstmal herausgeholt und verstanden) werden mussten. Nur zum Beispiel:

Wie sah die Situation im ausgehenden 18., beginnenden 19. Jahrhundert in den entsprechenden Ländern bzw. Staaten aus? Was waren, wie funktionierten Handelsstationen/Faktoreien? Wer spielte welche Rolle auf der künstlichen Insel Dejima? Bezeichnungen – Begriffe – Hierarchien – Anredeweisen  (verschiedene: zwischen den Japanern, den Niederländern, den Engländern) – kulturelle Eigenheiten und Verhaltensweisen der Japaner, deren sprachlicher Ausdruck und Stil, das alles sind nur Stichworte für die Komplexität des verhandelten Materials.

 Hier mal einige beliebig herausgegriffene Beispiele aus unserer Arbeit an Mitchells Text, die vielleicht zeigen, um welche Fragen es unter anderen gehen kann.

Aus dem dritten Teil, 29. Kapitel.

Er denkt an Anna. Er muss sie von ihrem Versprechen erlösen.

Ein liebenswürdiges, ehrliches Mädchen wie sie, denkt er unbeirrt, hat einen besseren Ehemann verdient.

Der Kontext:

Jacob de Zoet wacht auf im Haus der Glyzinien, neben einer Prostituierten, mit der er offenbar (er kann sich nicht recht erinnern) die Nacht verbracht hat. Er ist etwas zerknirscht, um nicht zu sagen: angewidert von der Situation und sich selbst. Seine wahre Sehnsucht gilt ja der Hebamme Orito, die aber aus verschiedenen Gründen für ihn unerreichbar ist. Und dann gibt es immer noch Anna, seine Braut, die in den Niederlanden auf ihn wartet und an die er mit schlechtem Gewissen denkt. Beim Abschied hat sie versprochen, auf ihn zu warten, selbst wenn er es in der Ferne mit der (körperlichen) Treue nicht allzu genau nehmen sollte. Ob sie immer noch gutgläubig auf ihn wartet, während er sich innerlich immer weiter entfernt? Im Original steht: «He must dissolve their vow.» «Er muss ihr Versprechen lösen.» Ich verstand zunächst falsch und dachte, es sei nur Annas Versprechen gemeint. Und kommentierte: Aber da steht doch «their vow»? Und ist «vow» nicht gewichtiger als ein Versprechen? Ein Schwur, Gelübde, Gelöbnis?

Der Übersetzer antwortet:

Ich weiß, aber Gelübde oder Gelöbnis klingt so hochtrabend. Und welcher vow ist denn gemeint. Sie hatte ihm ja quasi erlaubt fremdzugehen, er sollte nur aufpassen, dass er sich keine Geschlechtskrankheit holt. Ist «Versprechen» zu schwach? Im Sinne von Eheversprechen?

Ich fand «Versprechen» nicht zu schwach. Da Jacob der Aktive ist, der meint, Anna aus ihrem Warten und Ausharren befreien zu müssen, änderten wir zu: «Er muss sie von ihrem Versprechen erlösen.» In «ihrem Versprechen» ist sowohl Annas Versprechen zu warten als auch das Eheversprechen enthalten, das Jacob und Anna einander gegeben haben.

[Hier mehr eine Recherche-Frage: Teil 3, 37. Kapitel, auf der Penhaligon]

Wetz brüllt Befehle: Männer auf den Marsen antworten, Taue spannen sich, Blöcke knirschen, Regen glitzert.

Was sind um Himmels willen Marsen?

Im Original steht: Wetz shouts; topmen reply; ropes strain; blocks squeak; rain glistens.

Und was sind bitte «topmen»?

Im großen Collins/Pons steht: top = Mars, m. (ohne nähere Erläuterung und unter vielen anderen Bedeutungen, natürlich)

Im Duden stößt man auf eine weitere Bedeutung:

3}Mars,  der; -, -e [mniederd. mars, merse < mniederl. me(e)rse, eigtl.= Waren(korb) < lat. merces (Pl.)= Waren] (Seemannsspr.): Plattform am unteren Ende der Marsstenge. © 2000 Dudenverlag

Folgerichtig übersetzt: Männer auf/in dem Mars antworten. Aber würde ein Leser, der möglicherweise der Seemannssprache nicht kundig ist, das verstehen? Klingt das nicht zu sehr nach dem Planeten Mars? Wie soll das in die Situation passen? Wikipedia – http://de.wikipedia.org/wiki/Mars_(Schifffahrt) – man im nautischen Kontext auch von DIE Mars sprechen kann. Das Geschlecht macht den kleinen Unterschied – und schon klingt es deutlich nach Fachvokabel –> also: Männer auf der Mars antworten. Der Übersetzer ergänzte, noch besser wäre der Plural, denn es gebe ja an jedem Mast eine Mars –> Männer auf den Marsen antworten.

[Hier ein Beispiel, wo die Übersetzung «springen» muss. 3. Teil, 31. Kap.]

Es geht um die anstehende Begegnung der Phoebus mit dem Empfangskomitee der Japaner und Niederländer vor Dejima. Kapitän Penhaligon ist misstrauisch und befiehlt:

«Mr. Cutlip, die Soldaten sollen das große Beiboot rudern. Sie sollen Zivilkleidung anziehen und die Entermesser in Sackleinen gewickelt unter den Ruderbänken verstecken.» Der Major salutiert und geht unter Deck. Der Kapitän begibt sich zum Mittelschiff, um mit dem Bootsmann zu sprechen, einem gewitzten Schmuggler von den Scilly-Inseln, der in Penzance gepresst wurde, wo ihm der Galgen drohte. «Mr. Flowers, lassen Sie das Beiboot zu Wasser, doch verheddern Sie die Taue, damit wir Zeit gewinnen. Die Begegnung des Empfangskomitees mit unserem Boot soll näher an der Phoebus als am Ufer stattfinden.»

«Ich werde wahren Tausalat draus machen, Captain.»

Der letzte Satz lautet im Original: A proper Frenchman’s fanny I’ll make of it, Captain.

Was war mit dem Ausdruck «a Frenchman’s fanny» gemeint? Der Autor antwortete schließlich auf die Anfrage des Übersetzers: A Frenchman’s fanny bedeute «a total mess», ein großes Durcheinander, eine riesige Unordnung etc. – eine Anspielung vermutlich auf eins der Vorurteile, die zwischen Engländern und Franzosen herrschen: Dem Engländer gilt der Franzose als faul. Eine Redewendung jedenfalls, die nicht eins zu eins ins Deutsche hinüberzuretten war. Auf der Suche nach etwas ähnlich umgangssprachlich Klingendem verwandelten wir die verhedderten Taue zu Tausalat.

Das Werbemotiv

Wir in der Werbeabteilung halten Werbung für die größte Kunstform des 20ten Jahrhunderts und gehen mit diesem Selbstverständnis an die Gestaltung der Werbemotive für unsere Bücher heran. Das Motiv für David Mitchells «Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet» zu entwickeln, war eine ganz besondere Herausforderung. Auf die gängigen asiatischen Motive wollten wir verzichten: keine Geishas, keine Kirschblüten und auch keine Wellen im Stil von Katsushika Hokusai. Das Motiv soll ästethisch hochwertig sein und zusammen mit der Werbeline Mitchells neuen Roman als seinen bisher mitreißendsten vorstellen. Wir entschieden uns, eine Schar von Kranichen zu inszenieren und veredelten diese mit dezent gesetzten japanischen Zeichen. In Japan ist der Kranich ein Symbol für ein langes, glückliches Leben und nach alter japanischer Legende bekommt derjenige, der tausend Origami-Kraniche faltet, von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Zu besonderen Anlässen, wie Hochzeiten oder Geburtstagen, wird auch heute noch ein gefalteter Papierkranich überreicht.

Anzeigenmotiv

Anzeigenmotiv

Die mit Tusche gemalten Zeichen lieferte uns die junge Künstlerin Yoko Iinuma, die an der «Musashino Art University» in Tokio und an der «l’Ecole Nationale Supérieure des Beaux-arts» in Paris u.a. Ölmalerei studiert hat. Sie stehen der Reihe nach für «David Mitchell Die Tausend Herbste des Jacob de Zoet». Da die Wörter im Japanischen eine andere Reihenfolge haben, bedeuten die Zeichen in unserem Werbemotiv auf Englisch entsprechend:

David Mitchell

David Mitchell

Jacob

Jacob

de

de

Zoet

Zoet

of

of

Tausend Herbste

Thousand Autumns

Dreh des Buchtrailers

Analog zu diesem Blog, in dem wir, Mitarbeiter des Rowohlt Verlags, die Entwicklung des Buches dokumentieren und Hintergrundinformationen zum Buch liefern, setzen wir auch im Buchtrailer auf die Stimmen der Mitarbeiter, die von Mitchells neuem Roman nicht begeisterter sein könnten.

Im Rahmen unserer Testimonial-Kampagne, haben wir kurzerhand sechs von den Kollegen und Kolleginnen «gecastet», die wir in der S-Bahn, auf dem Flur oder in der Küche überhört hatten, wie sie von der Lektüre schwärmten – und sie im Juli ihre Lobeshymnen auf David Mitchell im Studio wiederholen lassen. Vor einem dunklen Hintergrund gaben sie einzeln Antworten auf die Fragen der Journalistin und Beraterin Sonja Praxl, die den Trailer zusammen mit uns realisiert hat.

Die besten Aussagen werden nun im Schnitt so zusammengestellt, dass ein wirkungsvoller Gesamteindruck entsteht. Der Trailer wird in schwarz-weißer Optik produziert; der Stil ist sehr klar und pur, wodurch der Trailer intensiv und hochwertig wirkt – fast so wie das Buch von Mitchell.

Hinter der Kamera

Hinter der Kamera

Peter Kraus vom Cleff, kaufmännischer Geschäftsführer

Peter Kraus vom Cleff, kaufmännischer Geschäftsführer

Christof Blome, Lektor Sachbuch

Christof Blome, Lektor Sachbuch

Der erste Rohschnitt

Der erste Rohschnitt